Textilstandort Deutschland-Bedeutender Arbeitgeber mit Zukunft

Die Textilbranche in Deutschland kann auf eine lange Tradition zurückgreifen. Zahlreiche technologische Entwicklungen wurden durch in Deutschland ansässige Unternehmen geprägt. Auch heute zählen viele Unternehmen zu den führenden Anbietern.

Unternehmen wie Stoll, Trützschler, Lindauer Dornier oder Groz-Beckert haben die Textilproduktion mit ihren Entwicklungen weltweit geprägt. Ihre Maschinen und Technologien finden sich weltweit in den Produktionsstätten.

Deutschland ist Heimatland weltweit bekannter Modemarken und -unternehmen. Dazu zählen neben den Größen aus dem Sportbereich Adidas oder Puma auch international agierende Unternehmen wie Zalando, C&A, New Yorker oder Peek&Cloppenburg. Designgrößen wie Karl Lagerfeld, Wolfgang Joop, Jil Sander oder Michael Michalsky haben weltweit Anerkennung erhalten und der deutschen Mode ein Gesicht gegeben. Marken wie Hugo Boss, Escada,  Esprit, Jack Wolfskin oder Tom Tailor finden sich weltweit in allen Läden. Daneben finden sich unzählige junge Labels und Designer, die ihren Weg in Deutschland gehen oder international arbeiten.

Der gesamte Einzelhandel ist mit mehr als 3 Millionen Arbeitnehmer einer der größten Arbeitgeber und gleichzeitig mit 470 Mrd. € Umsatz die drittgrößte Branche in Deutschland. Der Modemarkt ist mit knapp 60 Mrd. € Umsatz dabei nicht nur für Deutschland hochrelevant, er ist auch gleichzeitig der größte Markt in Europa. Für alle global agierenden Unternehmen bedeutet dies, daß eine Expansion innerhalb des europäischen Kontinents zwingend eine erfolgreiche Strategie für den deutschen Markt voraussetzt. Das ECommerce bildet ein zentrales Rückgrat des Modehandels in Deutschland.

Nicht nur ist der Bekleidungshandel absolut der größte Sektor im Onlinehandel, die Branche besitzt auch mit über 20 Prozent Onlineanteil bereits eine zukunftsorientierte Ausrichtung. Unter den größten Onlinehändlern in Deutschland finden sich daher vor allem Bekleidungshändler wie Zalando, Otto, Tchibo oder HM. Gerade im Hinblick auf die steigende Vernetzung der verschiedenen Vertriebskanäle ergibt sich hier ein großer Bedarf an Fachkräften.

 

 

 

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