07.02.2018

Wie reisen wir morgen?

Werkschau Transportation Interior Design „Future Mobility – Concepts and Design“

Die Werkschau des Studiengang Transportation Interior Design fand erstmals im Reutlinger Spitalhofsaal statt. Fotos: Hochschule Reutlingen

Von: Saskia Groß

Dieser Frage gingen Studierende des 3. Semester Transportation Interior Design (TID) im Rahmen des Kooperationsprojektes „Emotional_linking_4.0“ mit Opel und Osram Semiconductors nach. Ihre Visionen und Konzepte stellten die Studierenden Anfang Februar erstmals im Rahmen einer gut besuchten Werkschau im Reutlinger Spitalhofsaal aus.

In beeindruckenden Konzepten für autonome Fahrzeuge der Zukunft, wie etwa dem „Opel Phytia“ von Pietro Nesci, ein semiautononomes Carsharing Konzept, das Trends wie Mixed Mobility, Bikeboom, Langsamverkehr, M-Commerce und die immer weiter steigende Nutzung des Smartphones berücksichtigt, wurden dem Fachpublikum sowie interessierten Besucherinnen und Besuchern gezeigt, wie unsere alltägliche Mobilität oder auch unsere zukünftige Urlaubsreise in Zukunft aussehen könnte. 

Prof. Andrea Lipp-Allrutz, Studiendekanin Transportation Interior Design, zeigte sich begeistert von der Ideenvielfalt der Studierenden: „Für mich ist die diesjährige Werkschau TID ein gutes Beispiel, wie Wissenschaft und Industrie gemeinsam Lösungen für die Ansprüche künftiger Fahrzeugnutzer entwickeln können. Die Projekte geben den Möglichkeiten, Technologien und Trends ein Gesicht und gewähren schon jetzt einen zukunftsweisenden Blick in die Mobilität von morgen.“

Auf die Frage „Wann sind wir endlich da?“ zeichneten die Studentinnen Sophie Reiff und Anna-Lena Stuck ein verheißungsvolles Bild. Ihr Konzept des „Travelbuddy – a new way to travel the world“ verspricht mit einer Kombination aus Digitalisierung, Kommunikation und Interaktion eine entspannte Urlaubsreise mit der tatkräftigten Unterstützung des Travelbuddys in Form eines intelligenten Fahrzeuges. Der Travelbuddy kennt als persönlicher Reisebegleiter die Bedürfnisse der Passagiere und unterstützt zielgerichtet, wo bisher oftmals Stress im Auto ausbrach und bereits die Sehnsucht nach Entspannung dominierte: auf dem Weg in den Urlaub.

Auch Jürgen Maier, der betreuende Projektpartner der Firma Opel, zeigte sich „sehr beeindruckt von den Konzepten, sowohl von der Kreativität als auch der Bandbreite der gezeigten Lösungsansätze. Bei jedem Team konnte man das Herzblut und den Enthusiasmus für das Thema förmlich spüren.“ Ein sehr rundes und professionelles Bild, sowie ein überzeugendes Zeichen dafür, dass das Studium außerordentlich praxisgerecht ausgerichtet sei, sind die Darstellungen der Studierenden: „Vom Konzeptansatz, über das Package, das Styling, die Materialgestaltung bis hin zu dazugehörigen Apps.“

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