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08.02.2021

Online: Future Mobility - Werkschau Winter 2021

Dieses Semester online: die Werkschau der Studierenden des Studiengangs Transportation Interior Design. Grafik: Hochschule Reutlingen

Studierende des Studiengangs Transportation Interior Design der Hochschule Reutlingen haben sich ein Semester lang online und mit digitalen Arbeits- und Kollaborationsmethoden mit Fragen zukünftiger Mobilität und mobilen Arbeitens beschäftigt. Ihre Ergebnisse präsentierten die Studierenden im Rahmen einer virtuellen Ausstellung und in einem Zoom-Meeting vergangene Woche.

Aus gegebenem Anlass wurde mit Online-Tools sehr erfolgreich zusammengearbeitet. Ihre Ergebnisse präsentierten die Studierenden nun ebenfalls online auf ihrer Online-Werkschau am 05.02.2021. Ab elf Uhr waren die besten Präsentationen live zu sehen sein. Begleitend und parallel kann man alle Arbeiten der Studierenden auch im Rahmen einer virtuellen Ausstellung noch bis 15.03. unter folgenden Links sehen:

In einem Zoom-Meeting mit mehr als 110 Teilnehmern zeigten die Studierenden in Kurzpräsentationen die Ergebnisse ihrer Arbeit während des zurückliegenden Online-Semesters.  In anschließenden Live-Chats in verschiedenen Breakout-Sessions konnten Firmenvertreter und Interessierte mit den Studierenden tiefer ins Gespräch kommen. Den Ausklang der Werkschau bildete am Abend die Online-Mappenberatung für interessierte Bewerber. Das Veranstaltungsformat kam durchweg positiv an und Teilnehmer aus nahmhaften Unternehmen lobten im Anschluss die kreativen und hochwertigen Arbeiten und die gelungene Veranstaltung.

Wie können neue Mobilitätslösungen einen Mehrwert für unseren Alltag erzeugen? Wie sieht ein Fahrerarbeitsplatz von morgen aus? Was muss ein Commercial Vehicle alles können, um zukünftig am Bau zu bestehen? Kann man Spielspaß beim Baggerfahren auf der Baustelle haben? Was wäre, wenn ich meinen Radlader von außen fernsteuern könnte? Welche Rolle spielt der Tastsinn bei zukünftiger Mobilität? Warum ist Nachhaltigkeit das neue Premium? Diese Themen standen für die Studierenden des Studiengangs Transportation Interior Design der Hochschule Reutlingen in diesem Semester im Fokus bei der Bearbeitung ihrer Projekte und Thesis-Arbeiten.

Im Mittelpunkt stand das Kooperationsprojekt „intelligent working place“ mit dem bayrischen Fahrzeugsitze Hersteller „Grammer AG“. Gestaltet werden sollten der mobile Innenraum für einen Radlader, der mit intelligenten Funktionen des Sitzes den wachsenden Anforderungen an multifunktionales und vernetztes Arbeiten nicht nur auf Baustellen, sondern ebenso bei Einsätzen in Katastrophengebieten oder bei wissenschaftlichen Forschungsexpeditionen gerecht wird.Dabei ging es vor allem um die Fragestellung, welche neuen Aufgaben ein solches Fahrzeug übernehmen kann, wie es sowohl auf die Anforderungen der Umgebung und als auch auf die individuellen Bedürfnisse des Fahrers eingehen kann.

In Ihren Abschlussarbeiten beschäftigten sich Studierende mit Themen der Nachhaltigkeit zukünftiger Mobilität. Wie kann recyceltes Plastik zum hochästhetischen Premiumkriterium im Interior werden? Wie kann ein Fahrzeuginterieur zu ganzheitlichen sensorischen Entdeckungen einladen


Zu sehen sind unter anderem folgende Highlights:

„OffroadHERO“– sicheres Arbeiten in Krisengebieten (Lars Biedermann, Hannah Burdack)
In einem Katastrophenfall nach einem Erdbeben sind schnelle Hilfe und gute Organisation wertvoll und dringend. Für die meist ehrenamtlichen Helfer bietet „OffroadHERO“ ein einfaches und intuitiv erfassbares Bedienkonzept, das die Teamarbeit unterstützt und eine lückenlose und missverständnisfreie Kommunikation ermöglicht. Der innovative Fahrersitz - bestehend u.a. aus einer Protector-Weste mit Remote-Control - ermöglicht eine Steuerung des Fahrzeugs auch von außerhalb.

„helping hand – teaching concept“ – der Bagger als Lehrer (Niels Vogel)
Ist ein Sharing Fahrzeug, welches durch einen „learning-by-doing“ Ansatz Amateuren den Umgang mit der Maschine beibringt und somit Privatpersonen die Umsetzung von landschaftlichen oder baulichen Projekten auf dem eigenen Grundstück ermöglicht.

„SURROUNDER“ – alles dreht sich um den Fahrer (Selina Hartmann, Timo Weißbach)
Ein Interior-Konzept eines modernen Radladers für die vernetzte Baustelle der Zukunft, der Fahrer wird zum Operator und Baustellenmanager. Sitz und Dashboard sind um 360° drehbar und ermöglichen somit eine volle Rundumsicht und den blitzschnellen Wechsel zwischen den einzelnen Arbeitssituationen wie Fahrzeugsteuerung, Büroarbeitsplatz oder Pausenbereich.

„Dirt Nerd“spielerisches Baggerfahren (Laura Arnold, Alexander Lehner)
Aus dem Gaming Bereich vertraute Bedienelemente und Abläufe steigern die Konzentration des Fahrers und bringen Abwechslung in den eintönigen Arbeitsalltag auf einer Baustelle.

RETOUCH“– das haptische Erlebnis (Yvonne Riester)
Das Ergebnis dieser Abschlussarbeit sind Interaktionskonzepte, die mit materiellen und berührungsbasierten Oberflächeninteraktionen neuartige, sensorische Erlebnisse erzeugen. Mittels Oberflächendesign und Sensorik wird die Relevanz von Haptik in zukünftigen Mobilitätskonzepten aufzeigt.


Eine vollständige Beschreibung aller Projekte finden Sie zum Download zusätzlich hier: Link