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28.07.2021

Studierende entwickeln interdisziplinär innovativen Knieschutz

Das Projektteam bestand aus den Studierenden Galina Khan (B.Eng. Maschinenbau), Kübra Topuz (B.Sc. Biomedizinische Wissenschaften), Christoph Hahn (B.Eng. Textiltechnologie) und Jörn Lehmann (B.A. Produktgestaltung). Unterstützt wurden die Studenten seitens der Firma Kübler durch Ingrid Kirch (Head of Innovation & Design), Ginette Kusuma (Projektmanagement), Sven Traum (Geprüfter Fachberater, PSA Kundenberater), Gregor Wolfer (Assistant Director Sales).

Reutlinger Studierende des Studiengangs Interdisziplinäre Produktentwicklung haben im Rahmen des 2. Mastersemesters in Zusammenarbeit mit der Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG ein sensorbasiertes Knieschutz-System zum Schutz vor berufsbedingten Kniegelenkserkrankungen entwickelt.

Das entwickelte Knieschutz-System besteht aus einer Hose mit innovativer Schnittform, einem integrierten Sensorsystem und adaptiven Kniepolstern, basierend auf dreidimensionalen Gitterstrukturen. Durch einen mehrlagigen Aufbau der Hose in Kombination mit dem gezielten Einsatz elastischer Textilelemente, können bewegungsbedingte Maßveränderungen ausgeglichen und eine ergonomiegerechte Gestaltung sichergestellt werden. Diese sogenannten ʻstretch unitsʻ wurden im Bereich der Oberschenkel sowie oberhalb des Gesäßansatzes platziert, da diese Zonen in kniebelastenden Haltungen die größten Maßdifferenzen im Vergleich zur Standarthaltung aufweisen.
Der mehrlagige Aufbau der Hose unterstützt dies und sorgt zudem für entspechenden Schutz und Arbeitssicherheit. Durch das in der Hose integrierte Sensorsystem wird die Körperhaltung des Trägers kontinuierlich erfasst.
Bei Überschreitung der kritischen Gesamtverweildauer in kniebelastender Haltung erhält der Träger ein optisches Warnsignal durch das Sensorsystem, das ihn auffordert, die knieschädigende Körperhaltung zu verlassen.

Um die ergonomischen Anforderungen in Bezug auf die bewegungsbedingten Maßveränderungen berücksichtigen zu können, wurden elastische leitfähige Garne für die Anbindung des Sensorsystems verwendet. Komplettiert wird das Knieschutz-System durch adaptive Kniepolster, die in die Hose eingeschoben werden können. Die spezielle Architektur des Kniepolsters, basierend auf offenen 3D-Gitterstrukturen anstellen von geschlossenzelligem Schaum als Dämfungselement, stellt zum einen die Atmungsaktivität und zum anderen die Möglichkeit der individuellen Anpassung des Kniepolsters an den Träger sicher.

Betreut wurde das Projekt von den Professoren Dr. Martin Luccarelli und Dr. Klaus Meier.

Ein tolle Entwicklung der Studierenden!

Mehr Informationen zum Studiengang Interdisziplinäre Produktentwicklung und viele weitere spannende Projekte sind hier zu finden.