11.02.2020 | Kategorien TD News

FutureMobility: Erfolgreiche Werkschau

Absolventen und Studierende des Studiengangs Transportation Interior Design präsentierten am 07. und 08. Februar im Reutlinger IHK Forum innovative Projekt-und Abschlussarbeiten.

Während der gut besuchten Werkschau bestand auch die Gelegenheit einer Mappenberatung für Studieninteressierte. Fotos: Hochschule Reutlingen

Visionäre Einblicke in eine Zukunft, in der das Fahrzeug zum multifunktionalen Lebens- und Erlebnisraum wird konnten interessierte Besucherinnne und Besucher im Rahmen der Werkschau bekommen. Bei der offiziellen Eröffnung wurden ausgezeichnete Arbeiten der Studierenden in Form des TID-Mobility Slam präsentiert.

Wie wird sich Mobilität verändern? Wie können neue Mobilitätslösungen einen Mehrwert für das Alltagsleben erzeugen? Was passiert im Fahrzeuginnenraum, wenn ich nicht mehr nur mit der Fahrtätigkeit beschäftigt bin? Wie sieht der Fahrzeuginnenraum der Zukunft aus und wie wird er sich in zukünftige alltägliche Lebenswelten einfügen?

Mit diesen Themen setzten sich Studierende des Studiengangs Transportation Interior Design der Hochschule Reutlingen ein Semester lang im Rahmen des Kooperationsprojektes „interactive shuttle“ mit der „Hanseatischen Fahrzeug Manufaktur GmbH“ aus Berlin und dem aus Bad Urach stammenden Unternehmen „Eissmann-Individual GmbH“ auseinander. Die Aufgabe lautete, ein „On-Demand-Shuttle-Fahrzeug“ der Zukunft zu entwickeln. Dabei ging es auch um die Fragestellung, welche neuen Aufgaben ein solches Shuttle-Fahrzeug übernehmen kann und welche Vorteile es für städtische und ländliche Umgebungen wie beispielsweise Reutlingen oder Stuttgart bieten könnte.

Während der sehr gut besuchten offiziellen Ausstellungseröffnung im Reutlinger IHK Forum präsentierten ausgezeichnete Studierende ihre faszinierenden und zukunftsweisenden Konzepte dem begeisterten Publikum. Weitere Details über alle Konzepte der Studierenden finden Sie untenstehend. Das interessierte Publikum nutze die Chance sich persönlich mit den Studierenden über Konzepte und Ideen auszutauschen.

Zu sehen waren unter anderem folgende Konzepte:

  • Die Konzepte bonjour(Leonard Franke und Lieven Landsmann) und „VAI-Vision of All Inclusive driving“ (Niels Vogel) beschäftigen sich mit der Fragestellung, wie körperlich beeinträchtigte Menschen bestmöglich in Gesellschaft und Arbeitswelt integriert werden und im Shuttle-Fahrzeug mit höchstem Komfort bequem unterwegs sein können.
  • Das Konzept „HoLo - Hologramm Lounge“ (Julia Hummel und Artur Jarzebski) ist für Städte mit Universitäten und Hochschulen gedacht. Sein Interior ist genau auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten, es wird außerdem von Studierenden gefahren und die Fahrstrecken sind auf die studentischen Wohn- und Studienorte zugeschnitten.
  • Gleich mehrere Konzepte befassen sich mit dem Thema Sicherheit und Schutz im öffentlichen Verkehr: beim Konzept „Glade Shuttle“ (David Schulz) liegt der Fokus auf dem Schutz der Passagiere an Orten mit hoher Kriminalität. Das teilautonome Fahrzeug verfügt beispielsweise über ein zweistufiges Einstiegssystem welches wie eine Sicherheitsschleuse funktioniert.
  • Das Konzept „Time Out“ (Joshua Imle und Phillipp Drescher) wiederum bietet die optimale Lösung für ein individuelles Naturerlebnis in der Stadt: Fahrgäste haben die Möglichkeit, für einen kurzen Erholungstrip mit einer XR-Brille in die Natur einzutauchen, obwohl Sie sich in der Stadt befinden. Dabei kann der Gast selbst entscheiden, wieviel er von der Umgebung wahrnehmen möchte.

Weitere Links und Informationen: