Das Zentrum für Interaktive Materialien (IMAT) bündelt das Know-how der Hochschule Reutlingen auf den Gebieten Faser-, Textil-, und Vliestechnologie, Nachhaltigkeit, Recycling und nachwachsende Rohstoffe mit dem breiten Wissen des Deutschen Instituts für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF). Hierzu gehören u.a. Leucht- und textile Sensoriksysteme wie z.B. Bekleidungstextilien für die Gesundheits- und Gefahrenüberwachung.

Der kooperative Forschungs- und Lehrverbund versteht sich als Innovationsmotor, um Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der interaktiven Materialien voran zu treiben. Das Zentrum verfügt über eine hochwertige, komplementäre Geräteausstattung und zahlreiche Kontakte zu regionalen und überregionalen Industriepartnern. Dem Zentrum angeschlossen ist der Masterstudiengang „Interdisziplinäre Produktentwicklung“. Er richtet sich an Bachelor-Absolventen aus den Studienrichtungen Textil- und Bekleidungstechnologie, Design, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Chemie und Verfahrenstechnik. Durch seine projekt- und forschungsorientierte Ausrichtung sollen interdisziplinäres Denken gefördert, Synergien genutzt und fachliche Tiefe erzeugt werden.

NEWS 2018: Erfolgreicher forschungsorientierter Technologietransfer des IMAT

Unter 4 Forschungsprojekten der Hochschule Reutlingen, die vom Ministerium für Wissenchaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Programm HAW-KMU_TT aktuell gefördert werden, überzeugte das Lehr- und Forschungszentrum IMAT die Gutachter.

Prof. Dr. Martin Luccarelli (Fakultät Textil & Design), Prof. Dr. Torsten Textor und Kai Nebel (Fakultät Textil & Design) sowie Prof. Dr. Natividad Martínez (Fakultät Informatik) entwickeln gemeinsam mit der Firma Ettlin innovative textile Bedienoberflächen für das Automobilinterieur am Zentrum für interaktive Materialien (IMAT), einem Lehr- und Forschungszentrum der Hochschule Reutlingen.

Die zunehmende Interaktion zwischen Fahrzeugen und Nutzern sowie zwischen Fahrzeugen und dem Internet erfordern eine wachsende Anzahl von Bedienelementen. Immer neue Knöpfe, Tasten, Monitore und Kabel machen das Fahrzeug schwerer. Luccarelli und sein Team untersuchen die Möglichkeiten, gewisse Funktionen direkt in die Textilien im Auto zu integrieren. Zum Einsatz kommen dabei vor allem nachhaltige Materialien und Produkte.

Mehr Informationen zu den Forschungs- und Transferprojekten.

Unsere Forschungsschwerpunkte

  • Faser-, Garn- und Filamentechnologie
  • Nassvliese/Vliesstoffe - FIM Technologie
  • Formteile, Faserverbunde
  • Elektroaktive Garne
  • Oberflächenfunktionalisierung
  • Materialdesign

Forschungs- und Projektbeispiele

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