02.05.2019

Gelebte Internationalität

Hochschule Reutlingen erfolgreich im Internationalisierungs- prozess

Tina Schmidt

Die Internationalität ist ein wichtiges Markenzeichen der Hochschule Reutlingen. Bundesweit gehört sie jetzt zu den ersten drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die den dreijährigen Re-Audit-Prozess der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zur Internationalisierung erfolgreich durchlaufen haben. Damit nimmt die Reutlinger Hochschule in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein.

Bezieht man die Universitäten in Deutschland mit ein, ist die Hochschule Reutlingen neben sieben Universitäten und zwei weiteren Hochschulen für angewandte Wissenschaften unter den ersten zehn, die das HRK-Re-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ erfolgreich absolviert haben. In Baden-Württemberg sind die Universität Tübingen und die Hochschule Reutlingen bislang die einzigen Hochschulen.

Das HRK-Zertifikat „Internationalisierung der Hochschulen“ erhielt die Hochschule Reutlingen bereits 2012. Dem folgte ab 2016 ein dreijähriger Re-Audit-Prozess, der die Internationalisierungsstrategien und -maßnahmen begleitete sowie deren Umsetzungserfolg beurteilte. Während des HRK-Re-Audits unterstützten externe Beraterinnen und Berater die Hochschule darin, ihr internationales Profil weiter zu schärfen. Nun hat die Gutachterkommission ihre Ergebnisse in einem Bericht dokumentiert.

„Die HRK-Expertise bestätigt, dass die Hochschule Reutlingen in den vergangenen Jahren einen Kulturwandel eingeleitet hat“, so Professor Baldur Veit, Leiter des Reutlingen International Office (RIO) und Mitglied des erweiterten Präsidiums für Internationales. „Die Internationalisierung wird als gemeinsames Anliegen aller Akteure und Bereiche verstanden und gelebt. Das Ergebnis des Re-Audit zeigt, dass die Hochschule mit Erfolg auf Internationalität gesetzt hat und dabei die Zusammenarbeit zwischen der zentralen Hochschule und den fünf Fakultäten funktioniert“, lobt Baldur Veit.

Die Internationalisierung wird anhand verschiedener Kriterien fest gemacht: Ausschlaggebend sind etwa die weltweite Vernetzung, die internationale Ausrichtung von Lehre und Forschung, Angebote wie Sprachkurse und integrierte Auslandssemester, interkulturelle und bilinguale Angebote auf dem Campus sowie der Anteil ausländischer Studierender, Mitarbeitender und Lehrender.

„Die Hochschule hat in der Internationalisierung bereits vieles erreicht“, so Baldur Veit. „Alle Fakultäten ziehen an einem Strang, wobei das internationale Angebot der Fakultät ESB Business School hervorsticht, aber auch die anderen Fakultäten immer besser aufgestellt sind.“ Das dafür von ihm entwickelte „Lokomotiven-Konzept“ der weiteren Internationalisierung der Reutlinger Hochschule auf dem Hohbuch-Campus trägt Früchte. Die Internationalisierung bleibe ein andauernder Prozess, den es auch in Zukunft weiter auszubauen gilt.

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