24.11.2014 | News

Spiegeleier auf Beton

Egg-Check sorgt für den nötigen Spaßfaktor

Besucher begutachten das "Crazy Interior" auf der Werkschau Design 2014. Foto: Hochschule/Connert

Ivana Connert

Erneut ist es den Reutlinger Design-Studierenden gelungen, die Besucher in ihre eigene kreative Welt zu entführen. Am vergangenen Wochenende präsentierte die siebte Werkschau Design Arbeiten aus den Bereichen Künstlerische Konzeption, Modedesign, Textildesign und Transportation Interior Design. Gezeigt wurden Interior-Modelle, Zeichnungen, Fotocollagen, durch Farbe und Struktur gestaltete Oberflächen und Modekollektionen.

Zahlreiche Besucher konnten sich so im Rahmen der Reutlinger Wissenswoche auf der Werkschau über die zukünftigen Trends im Designbereich informieren. Zudem veranschaulichten die Exponate die kreativen Arbeitsprozesse der zukünftigen Designer.

Master-Studierende aus dem Bereich Künstlerische Konzeption zeigten, dass Designer die Realität mit anderen Augen sehen und interpretieren. Sie haben sich mit Reutlingen und ihrer Umgebung beschäftigt und diese auf unterschiedliche Art und Weise gestalterisch dargestellt. Inspiriert von ihren Fotostreifzügen sind verblüffende und witzige Fotocollagen entstanden.

Das Projekt „Crazy Interior“ zeigte auf eine sehr bunte und kreative Weise, die freien Ideen-Ansätzen der Studierenden des Schwerpunkts Transportation Interior Design. Sie hatten die Aufgabe bekommen, zwei Fahrzeug-Interiors nicht im klassischen, sondern im freien, künstlerischen Sinne zu gestalten.

Der traditionelle Egg-Check durfte als Besuchermagnet selbstverständlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. Dekan Michael Goretzky ließ aus über 10 Meter Höhe, selbstgestaltete Flugobjekte des ersten Semesters Transportation Interior Design von der Hebebühne fallen. Die Fluginsassen waren jedes Mal rohe Eier. Die Zuschauer fieberten der heilen Landung der Flugobjekte entgegen - genau wie die Studierenden selbst. Im Vergleich zum letzten Jahr haben sehr viele Eier den Flug aus Höhe leider nicht überlebt und endeten als Spiegeleier auf dem Beton.